AGB

1. Vertragsschluss

1.1. Reisen mit UPholidays können über das Internet unter www.upholidays.de oder telefonisch gebucht werden sowie über Reiseplattformen, in denen UPholidays als Veranstalter integriert ist. Bei der Buchung über Internet bietet der Reisende UPholidays den Abschluss des Reisevertrags durch Betätigung des Buttons „zahlungspflichtig buchen“ verbindlich an, bei telefonischen Buchungen durch mündliche Bestätigung des Ausgewählten Angebots. In beiden Fällen wird dem Kunden der Eingang seiner Buchung (Reiseanmeldung) unverzüglich auf elektronischem Weg bestätigt. Die Reisebestätigung dient auch als Bestätigung des Vertrags und entspricht § 651d Abs. 3 S. 2 BGB.


1.2. Der Reisende hat für alle Vertragsverpflichtungen von (Mit-) Reisenden, für die er die Buchung vornimmt, wie für seine eigenen einzustehen.


1.3. Eine von der Reiseanmeldung abweichende oder nicht rechtzeitige Reisebestätigung ist ein neuer Vertragsantrag, an den UPholidays 2 Tage gebunden ist und den der Reisende innerhalb dieser Frist annehmen kann.

2. Vermittelte Leistungen

2.1. Bei ausdrücklich und eindeutig im Prospekt, den Reiseunterlagen und in den sonstigen Erklärungen als vermittelt bezeichneten zusätzlichen Nebenleistungen (Besuch von Veranstaltungen etc.) ist UPholidays nicht Veranstalter, sondern lediglich Vermittler i.S. des § 651v BGB. Als Vermittler haften wir insofern grundsätzlich nur für die Vermittlung (einschließlich von uns zu vertretender Buchungsfehler nach § 651x BGB), nicht jedoch für die vermittelten Leistungen selbst (vgl. §§ 675, 631 BGB). Unsere vertragliche Haftung als Vermittler ist ausgeschlossen, soweit nicht Körperschäden, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen, Hauptpflichten aus dem Reisevermittlervertrag betroffen sind, eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluss einer Versicherung besteht oder eine vereinbarte Beschaffenheit fehlt.


2.2. Für Leistungen, die erst nach Beginn der Erbringung einer Pauschalreiseleistung vom Reisenden z.B. am Urlaubsziel ausgewählt werden, ist ebenfalls Ziff. 2.1 maßgeblich.


2.3. Bei vermittelten Drittleistungen erhebt UPholidays gesonderte Umbuchungs- und Stornierungsgebühren.


Bei Nur-Flug-Buchungen fallen für Umbuchungen durch uns Bearbeitungsgebühren von 50 EURO sowie die individuelle Gebühren der Airline pro Person an. Für Stornierungen fallen bei Nur-Flug Buchungen 35 EURO Bearbeitungsgebühr sowie gemäß den Tarifbedingungen der gebuchten Fluggesellschaft deren Stornierungsgebühren an.


Bei Nur-Hotel-Buchungen fallen für Umbuchungen durch Bearbeitungsgebühren von 25 EURO sowie die individuelle Gebühren des Hotels pro Person an. Für Stornierungen fallen bei Nur-Hotel-Buchungen Bearbeitungsgebühren von 35 EURO sowie gemäß den Tarifbedingungen des gebuchten Hotels dessen Stornierungsgebühren an.

3. Bezahlung, An- und Restzahlung

3.1. Nach Abschluss des Reisevertrags wird eine Anzahlung von in der Regel 40 % des Gesamtreisepreises sofort fällig, soweit die Parteien keine abweichende ausdrückliche Vereinbarung treffen. Um Ihnen die attraktivsten Urlaubsangebote bieten zu können, nutzen wir vielfach spezielle Tarife unserer Hotel- und Fluganbieter, die wir unabhängig vom Zeitpunkt der Reise unmittelbar nach Buchung bezahlen müssen. In diesen Fällen müssen wir bereits zum Zeitpunkt der Buchung den vollen Reisepreis erheben. Zur Absicherung der Zahlungen händigt UPholidays dem Reisenden nach Abschluss des Reisevertrags einen Sicherungsschein aus, der das Bestehen eines wirksamen Kundengeldabsicherungsvertrags bestätigt.


3.2. Der Restbetrag des Gesamtreisepreises wird 4 Wochen vor Reiseantritt fällig. Im selbigen Zeitraum erhält der Reisende die vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen.


3.3. Bei Kurzfristbuchungen, d.h. solchen innerhalb von 3o Tagen vor Reiseantritt ist der gesamte Reisepreis sofort zur Zahlung fällig.


3.4. Sofern der Reisende die fälligen Zahlungen (An- und Restzahlung) nicht oder nicht vollständig leistet, kann UPholidays nach Mahnung und angemessener Fristsetzung vom Vertrag zurücktreten und eine Rücktrittsentschädigung nach Ziff. 8.2 (siehe unten) verlangen.


3.5. Die Bezahlung aller über UPholidays getätigten Reisen ist ausschließlich mit Kreditkarte möglich. Eine Kreditkartengebühr fällt NICHT an.

4. Pass-, Visa- und gesundheitspolizeiliche Formalitäten

4.1. UPholidays unterrichtet den Reisenden über allgemeine Pass- und Visumerfordernisse einschließlich der ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa sowie über gesundheitspolizeiliche Formalitäten des Bestimmungslands (einschließlich zwischenzeitlich eingetretener Änderungen). Alle notwendigen Informationen finden Sie hier: www.servisum.de und www.crm.de.


4.2. Nach Erfüllung der Informationspflicht gemäß Ziff. 4.1 hat der Reisende selbst die Voraussetzungen für die Reiseteilnahme zu schaffen und die erforderlichen Reiseunterlagen mitzuführen, sofern sich UPholidays nicht ausdrücklich zur Beschaffung der Visa oder Reiseunterlagen bzw. Bescheinigungen etc. verpflichtet hat.


4.3. Kann die Reise infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen nicht angetreten werden, so ist der Reisende hierfür verantwortlich, wenn dies allein auf sein schuldhaftes Verhalten zurückzuführen ist (z.B. ungültiges Visum, fehlende Impfung). Insofern gilt Ziff. 9 (Rücktritt) entsprechend.

5. Ausführendes Luftfahrtunternehmen/ gemeinschaftliche Liste

5.1. Gemäß der Verordnung (EG) 2111/2005 vom 14.12.2005 ist UPholidays verpflichtet, den Reisenden bei Buchung über die Identität der/des ausführenden Luftfahrtunternehmen(s) zu unterrichten. Steht ein ausführendes Luftfahrtunternehmen bei Buchung noch nicht fest, wird der Reisende von UPholidays zunächst über die Identität der/des wahrscheinlich ausführenden Luftfahrtunternehmen(s) unterrichtet. Sobald die Identität endgültig feststeht, wird der Reisende entsprechend unterrichtet.


5.2. Die Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen („gemeinschaftliche Liste“), sind unter www.lba.de zu finden.

6. Check-In und Flugzeiten

6.1. Die angezeigten Zeitangaben beziehen sich auf lokale Zeiten auf Basis des 24-Stunden-Systems und können sich entsprechend der Sommerzeitrichtlinie des jeweiligen Landes ändern. Flugzeiten auf dieser Website dienen nur zur Orientierung und können sich ändern. Die tatsächlichen Flugzeiten werden auf dem Flugticket angezeigt.


6.2. Es ist wichtig, dass der Reisende die Flugdaten und -zeiten beim Empfang der Reisebestätigung und der Reiseunterlagen überprüft.


6.3. UPholidays empfiehlt, sich rechtzeitig vor der Abreise einchecken zu lassen. Für europäische Flüge beträgt die durchschnittliche Check-in-Zeit mindestens zwei Stunden vor Abflug und für Transatlantikflüge 3 Stunden. UPholidays empfiehlt außerdem, die Rückreise 72 Stunden vor dem Rückflug mit dem örtlichen Vertreter des Beförderers erneut zu bestätigen.


6.4. Luftverkehrsvorschriften verlangen, dass die Schreibweise des Namens der Reisenden auf ihren Tickets identisch mit Angaben aus dem Reisepass sind.

7. Unerhebliche und erhebliche Leistungsänderungen

7.1. Unerhebliche Änderungen der Reiseleistungen durch UPholidays sind einseitig zulässig, aber nur wirksam, wenn sie UPholidays gegenüber dem Reisenden z.B. durch E-Mail, Fax, SMS oder in Papierform klar, verständlich und in hervorgehobener Weise vor Reisebeginn erklärt. Die Rechte des Reisenden bei Reisemängeln bleiben hiervon unberührt.


7.2. Erhebliche Vertragsänderungen sind nicht einseitig und nur unter den konkreten Voraussetzungen des § 651g BGB vor Reisebeginn zulässig, über die UPholidays ausdrücklich z.B. durch E-Mail, Fax, SMS oder in Papierform zu unterrichten hat. Der Reisende kann zurücktreten oder die angebotene Vertragsänderung bzw. Ersatzreise innerhalb der Annahmefrist von UPholidys annehmen. Ohne fristgemäße Erklärung des Reisenden gilt das Angebot von UPholidays als angenommen. Im Übrigen ist § 651g Abs. 3 BGB anzuwenden.


7.3. Wird die erhebliche Änderung oder die Ersatzreise angenommen, so hat der Reisende Anspruch auf Minderung (§ 651m Abs. 1 BGB), wenn die Ersatzreise nicht mindestens gleichwertig ist. Ergeben sich durch die Änderung für UPholidays geringere Kosten, so sind dem Reisenden die geringeren Kosten zu erstatten (§ 651m Abs. 2 BGB).

8. Preiserhöhung und -senkung

8.1. UPholidays kann den Reisepreis bis 8 % des Reisepreises einseitig nur bei Vorliegen folgender Gründe erhöhen: nach Vertragsschluss erhöhte Beförderungskosten für Treibstoff oder andere Energieträger; erhöhte Steuern und sonstige Abgaben, wie Touristenabgaben, Hafen- oder Flughafengebühren; geänderte für die Pauschalreise geltenden Wechselkurse. UPholidays unterrichtet den Reisenden durch E-Mail, Fax, SMS, in Papierform über die Preiserhöhung, die Gründe und die Berechnung spätestens bis 20 Tage vor Reisebeginn.


8.2. Übersteigt die nach Ziff. 8.1 vorbehaltene Preiserhöhung 8 % des Reisepreises, kann UPholidays sie nicht einseitig, sondern nur unter den engen Voraussetzungen des § 651g BGB vornehmen.


8.3. Der Reisende kann eine Senkung des Reisepreises verlangen, wenn und soweit sich die in Ziff. 8.1 genannten Preise, Abgaben oder Wechselkurse nach Vertragsschluss und vor Reisebeginn geändert haben und dies zu niedrigeren Kosten für UPholidays führt. Hat der Reisende mehr als den hiernach geschuldeten Betrag gezahlt, ist der Mehrbetrag von UPholidays zu erstatten. UPholidays darf von dem zu erstattenden Mehrbetrag die ihm tatsächlich entstandenen Verwaltungsausgaben abziehen. Er hat dem Reisenden auf dessen Verlangen nachzuweisen, in welcher Höhe Verwaltungsausgaben entstanden sind.

9. Vertragsübertragung

9.1. Der Reisende kann innerhalb einer angemessenen Frist, in jedem Fall bei Zugang nicht später als sieben Tage vor Reisebeginn erklären, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Pauschalreisevertrag eintritt.


9.2. UPholidays kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser die vertraglichen Reiseerfordernisse nicht erfüllt.


9.3. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, haften er und der Reisende gegenüber UPholidays als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten. UPholidays darf eine Erstattung von Mehrkosten nur fordern, wenn und soweit diese angemessen und ihm tatsächlich entstanden sind.


9.4. UPholidays hat dem Reisenden nachzuweisen, in welcher Höhe durch den Eintritt des Dritten Mehrkosten entstanden sind.

10. Rücktritt des Reisenden vor Reisebeginn – Nichtantritt der Reise

10.1. 10.1. Vor Reisebeginn kann der Reisende jederzeit vom Vertrag zurücktreten. Tritt der Reisende vom Vertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, verliert UPholidays den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. UPholidays kann jedoch eine angemessene Entschädigung nach Ziff. 10.2 verlangen. Bei den sonstigen Reisen gilt Ziff. 10.4.


10.2. Unsere Entschädigungspauschalen bei einer kombinierten Buchung von Flug und Hotel (mit und ohne Transfer), bei erstattungsfähigen Produkten:


- bis 30 Tage vor Reisebeginn 40%


- ab 29. Tag vor Reisebeginn 70%


- ab 14. Tag vor Reisebeginn 90%


- ab 7. Tag vor Reisebeginn 95%


Am Tag des Reiseantritts oder bei Nichtantritt der gebuchten Reise (No-show) 100%


10.3. Dem Reisenden wird ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Anspruch auf Entschädigung nicht entstanden oder die Entschädigung wesentlich niedriger als die angeführte Pauschale sei.


10.4. Bei Reisen, die nicht unter Ziff. 10.2 fallen, bestimmt sich die Höhe der Entschädigung nach dem Reisepreis abzüglich des Werts der UPholidays ersparten Aufwendungen sowie abzüglich dessen, was er durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwirbt. UPholidays hat insoweit auf Verlangen des Reisenden die Höhe der Entschädigung zu begründen.


10.5. Nach dem Rücktritt des Reisenden ist UPholidays zur Rückerstattung des Reisepreises unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 12 Wochen nach Zugang der Rücktrittserklärung, verpflichtet.


10.6. Abweichend von Ziff. 10.2 kann UPholidays vor Reisebeginn keine Entschädigung verlangen, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Umstände sind unvermeidbar und außergewöhnlich i.S. dieses Untertitels, wenn sie nicht der Kontrolle der Partei unterliegen, die sich hierauf beruft und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären.

11. Umbuchungen

Grundsätzlich besteht nach Vertragsschluss kein Anspruch des Reisenden auf Änderungen des Vertrags. Umbuchungen von Reisen können ausschließlich durch Stornierung der ursprünglichen Reise zu den Entschädigungspauschalen nach Ziffer 10. mit anschließender Neubuchung der geänderten Reise zum ausgeschriebenen Reisepreis realisiert werden. Für die Umbuchung wird eine gesonderte Gebühr von 50 EURO pro Person erhoben.

12. Kündigung bei schwerer Störung durch den Reisenden – Mitwirkungspflichten

UPholidays kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass seine weitere Teilnahme für UPholidays und/oder die Reisenden nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt entsprechend auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. UPholidays steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Schadensersatzansprüche UPholidays bleiben insofern unberührt.

13. Rücktritt des UPholidays bei unvermeidbaren, außergewöhnlichen Umständen

13.1. UPholidays kann vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten, wenn er aufgrund unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände an der Erfüllung des Vertrags gehindert ist und er den Rücktritt unverzüglich nach Kenntnis vom Rücktrittsgrund erklärt.


13.2. Durch den Rücktritt nach Ziff. 14.1 verliert UPholidays den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis, ist zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet und hat insofern unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 14 Tagen nach dem Rücktritt, die Rückerstattung zu leisten.

14. Reisemängel, Abhilfe, Minderung, Kündigung

14.1. Wird eine Reiseleistung nicht oder nicht frei von Reisemängeln erbracht, kann der Reisende Abhilfe verlangen. UPholidays kann die Abhilfe nur verweigern, wenn sie unmöglich ist oder unter Berücksichtigung des Ausmaßes des Reisemangels und des Werts der betroffenen Reiseleistung mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden ist. In diesen Fällen gilt § 651k Abs. 3 bis Abs. 5 BGB. UPholidays ist verpflichtet, den Reisenden über Ersatzleistungen, Rückbeförderung etc. und Folgen konkret zu informieren und seine Beistandspflichten zu erfüllen (vgl. § 651q BGB).


14.2. Der Reisende hat UPholidays einen Reisemangel unverzüglich anzuzeigen. Wenn UPholidays wegen der schuldhaften Unterlassung der Anzeige durch den Reisenden nicht Abhilfe schaffen konnte, kann der Reisende keine Minderung nach § 651m BGB oder Schadensersatz nach § 651n BGB verlangen.


14.3. Reisemängel sind während der Reise bei der Reiseleitung anzuzeigen. Ist eine Reiseleitung oder ein Vertreter UPholidays nicht vorhanden oder nicht vereinbart, sind Reisemängel, sofern eine schnelle Verbindung möglich ist, direkt bei UPholidays anzuzeigen.


14.4. Für die Dauer des Reisemangels mindert sich nach § 651m BGB der Reisepreis.


14.5. Wird die Pauschalreise durch den Reisemangel erheblich beeinträchtigt, kann der Reisende den Vertrag nach Ablauf einer von ihm zu setzenden angemessenen Frist kündigen. Verweigert UPholidays die Abhilfe oder ist sie sofort notwendig, kann der Reisende ohne Fristsetzung kündigen. Die Folgen der Kündigung ergeben sich aus § 651l Abs. 2 und Abs. 3 BGB.


14.6. Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz nach § 651n BGB verlangen.

15. Anrechnung von Entschädigungen

15.1. Hat der Reisende aufgrund desselben Ereignisses gegen UPholidays Anspruch auf Schadensersatz oder auf Erstattung eines infolge einer Minderung zu viel gezahlten Betrages, so muss sich der Reisende den Betrag anrechnen lassen, den er aufgrund desselben Ereignisses als Entschädigung oder als Erstattung nach Maßgabe internationaler Übereinkünfte oder von auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften nach § 651p Abs. 3 BGB erhalten hat.

16. Haftungsbeschränkung

16.1. Die vertragliche Haftung UPholidays für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder soweit UPholidays für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.


16.2. Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich UPholidays gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen.


16.3. Auf Ziff. 16 (Anrechnung von Entschädigungen) wird verwiesen.

17. Verjährung

Die Ansprüche des Reisenden – ausgenommen Körperschäden – nach § 651i Abs. 3 BGB (Abhilfe, Kündigung, Minderung, Schadensersatz) verjähren in zwei Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Tage, an dem die Pauschalreise dem Vertrag nach enden sollte.

18. Verbraucherstreitbeilegung und Online-Streitbeilegungsplattform

18.1. UPholidays nimmt nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlich-tungsstelle teil.


18.2. Online-Streitbeilegungsplattform: Die Europäische Kommission stellt unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ eine Plattform zur Online-Beilegung verbraucherrechtlicher Streitigkeiten für Vertragsabschlüsse über die Internetseite UPholidays oder mittels E-Mail bereit.

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